EAB: Groß, größer, Kollaps? Wohnen & Leben in immer größeren Städten

Date

14 Mar 2018 19:00

Address

taz Café
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969  Berlin
Germany

Event Description

Eine Diskussion mit Berliner und nordafrikanischen Experten

DISKUSSIONSVERANSTALTUNG, Projektreihe: Baladiya

WANN und WO

14.03.2018
19:00 – 21:00 Uhr

taz Café

Die Stadt platzt aus allen Nähten. Das gilt für Berlin oder München. Noch stärker gilt es für Casablanca, Tunis oder Algier.  1980 lebte etwa die Hälfte der Menschen in Tunesien und Algerien in einer Stadt. 2010 waren es bereits zwei Drittel der Bevölkerung.  In Deutschland verläuft die Entwicklung nicht ganz so rasant. Doch auch Berlin rechnet bis 2030 mit einem Einwohner*innen-Plus von  7,5 Prozent – und steht damit vor ähnlichen Herausforderungen wie die Städte Nordafrikas: Wo sollen all die Menschen wohnen? Wer finanziert bezahlbaren Wohnraum? Können wir die Stadt verdichten – oder müssen wir erweitern? Und wie können Städte und Bürger*innen gemeinsamen dafür sorgen, dass das Leben auch am Stadtrand bunt, gesund, lebenswert und chancengerecht ist?

Diskutieren Sie, wie Städte das Bevölkerungswachstum meistern können, zusammen mit

EPHRAIM GOTHE (tbc) | Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat in Berlin-Mitte | ehem. Staatssekretär für Bauen und Wohnen und

PROF. ELKE PAHL-WEBER (tbc)| Institut für Stadt- und Regionalplanung | Technische Universität Berlin

sowie mit Stadtplaner*innen aus Algerien, Marokko und Tunesien.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts “Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung” statt. Dieses Projekt führt die Europäische Akademie Berlin auf Initiative und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen des Vorhabens CoMun durch.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der taz.die tageszeitung durchgeführt.